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Knappe aber verdiente Niederlage

Samstag, den 2. März 2013 Kölner GSV – GSV Düsseldorf

Der Tabellenzweite GSV Düsseldorf war zu Gast in Köln. Die Kölner gingen genauso wie die Düsseldorfer leicht geschwächt in die Partie. Von Anfang an waren die Kölner auf Defensivarbeit bedacht und verteidigten mit 10 Spielern gegen die verhemmten Angriffsversuche der Düsseldorfer. Das berüchtigte Passspiel der Düsseldorfer ging zwar gut auf, aber der letzte Pass hat einfach nicht gepasst. Das Kölner Abwehrbollwerk stand lange Zeit sicher. Ein kurzer Schreck in Minute 15. Düsseldorfer A.Fischer versuchte sich im Strafraum der Kölner von seinem Gegner zu lösen und dribbelte nah an dessen Köper. Berüchtigt für seine Schwalben fiel natürlich Fischer beim kleinsten Körperkontakt hin und der Elfmeterpfiff ertönte. Der fälligen Elfmeter verschoss Düsseldorf aber klar über das Tor. In der 24. Minute bot sich plötzlich eine Gelegenheit zum Führungstreffer. Einen feinen Pass in die leere Gasse von G. Wieczorek nutzte R. Uratzaff leider nicht effektiv genug. Zwar stand der Stürmer frei vor dem gegnerischen Torwart, konnte aber keine Kraft mehr aufwenden um diesen zu umkurven. Der Ball blieb beim Düsseldorfer Torwart hängen. Düsseldorf war weiterhin bemüht, die gut verteidigende Kölner Abwehr zu knacken, doch schaffte es einfach nicht Kapital daraus zu schlagen.

In der 36. Minute die gleiche Situation: Ein langer Pass von G. Wieczorek in den freien Raum der Düsseldorfer Hälfte, wieder war es R. Uratzaff, der lossprintete. Dieses Mal gelang es ihm, den Torwart zu umkurven und den Ball in das leere Tor zu schieben. Die Statistiken waren auf den Kopf gestellt. Bis dahin hatte Düsseldorf etwa 75% Ballbesitz und die Mehrheit der Zweikämpfe gewonnen. Bis zur 45. Minute, dort konnte Düsseldorf knapp vor der Grundlinie eine hohe Flanke schießen, worin Kölns Ersatztorwart Czudnochowski die Chance sah, den Ball zu fangen. Beim Rauslaufen wurde die Flanke unterschätzt und Dosch (Düsseldorf) verwertete diese Flanke mi einem Kopfball in Form einer Bogenlampe zum 1:1 Halbzeitstand.

Kölns Coach Gessner sprach in der Kabine deutlich den unterdurchschnittlichen Ballbesitz und das katastrophale Zweikampfverhalten des Mittelfelds an. Mit neuem Mut ging es in die zweite Hälfte. Düsseldorf erhöhte den Druck und spielte wesentlich mehr durch die Mitte. Beide Gegentreffer zum 1:2 (53.) und 1:3 (68.) fielen durch einen Pass zwischen zwei Abwehrspieler. Düsseldorf bestrafte sich zwar in der 50. Minute mit einer roten Karte gegen H. Ünal (Tätlichkeit) selbst, schaffte es dennoch den Druck auf die Kölner zu erhöhen. In der 77. Minute wurde K.Lenkovics mit gelb-rot wegen Meckerns vom Platz gestellt. Anstatt jetzt den Druck gegen 9 Düsseldorfer zu erhöhen, waren die Kölner weiterhin bedacht hinten sicher zu stehen. Die verzweifelten versuche von P. Bauer mit einigen Fernschüssen brachten keine große Gefahr. Ebenfalls wurde ein direkter Freistoß von P.Bauer durch die Mauer vom Düsseldorfer Torwart sensationell gehalten.

Das 2:3 (90.) durch G.Wieczorek fiel zu spät, eine letzte Chance durch O. Schulze (93.) konnte nicht mehr in einen zählbaren Treffer umgesetzt werden.
Jetzt gilt es gegen den HSV Wesel am 16. März den 3. Platz zu verteidigen.

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