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Cinepänz - Kino für Kinder
Cinepänz - Kino für Kinder

Cinepänz – Filme für Kinder mit Dolmetscher oder Untertiteln

Liebe Eltern hörgeschädigter Kinder,
vom 22. – 30. November 2014 veranstaltet der jfc in Köln das jährliche Filmfest Cinepänz. Pänz steht für Kinder und ist Kölsch und Cinepänz sind Kinder die Kinofilme schauen. Das besondere an der Veranstaltung dieses Jahr? Sie ist INKLUSIV. Es werden alle Filme barrierefrei gezeigt, mal mit Untertiteln in einfacher Sprache (für Kinder) oder mit einem Gebärdensprachdolmetscher.

Da Inklusion unser Motto ist, haben wir uns bereit erklärt diese Veranstaltung auf unserer Homepage zu bewerben.

Folgende Filme werden gezeigt:

DIE NACHTIGALL Spielfilm, Frankreich/China 2014,

Regie: Philippe Muyl, Darsteller: Li Bao Tian, Li Xia Ran, Yang Xin Yi, Li Xiaoran, Länge: 95 Min. , empfohlen ab 7

Atemberaubend schöne, generationsübergreifende Reise durch das ländliche China, wo traditionelle Werte gegen moderne Hektik stehen. Renxing ist ein aufgewecktes, aber etwas verzogenes zehnjähriges Mädchen, das sich den ganzen Tag mit ihrem I-Pad beschäftigen kann. Als ihre Eltern auf eine längere Geschäftsreise müssen, soll sie während der Zeit ausgerechnet zu ihrem langweiligen Opa Zhigen, der noch nicht einmal weiß, wie man ein Smartphone bedient. Und dann unternimmt er mit ihr auch noch eine Reise aufs Land. Er möchte zurück in sein Dorf reisen, um ein Versprechen zu erfüllen, das er damals seiner Frau gegeben hat. Als Zhigen in die Stadt gegangen ist, um dort zu arbeiten, hatte sie ihm eine Nachtigall mitgegeben, die er jetzt an ihrem Grab freilassen will. Renxing kann es kaum glauben – ausgerechnet aufs Land, wo es noch nicht mal Internet gibt. Sa, 22.11. 15.00 Uhr – Odeon –

Eröffnungsveranstaltung mit Übersetzung in Gebärdensprache

AUF DEM WEG ZUR SCHULE

Dokumentarfilm, Frankreich 2012, Regie: Pascal Plisson, Länge: 75 Min. , empfohlen ab 8, ausgezeichnet mit dem César 2014

Was für viele Kinder ganz normal ist, bedeutet für andere ein echtes Abenteuer: der Weg zur Schule.

Was für viele Kinder ganz normal ist, bedeutet für andere ein echtes Abenteuer: der Weg zur Schule. Ob gefährlich nah an einer Elefantenherde vorbei, über steinige Gebirgspfade, durch unwegsame Flusstäler oder mit dem Pferd durch die Weite Patagoniens – Jackson (11) aus Kenia, Zahira (12) aus Marokko, Samuel (13) aus Indien und Carlito (11) aus Argentinien haben eines gemeinsam: Ihr Schulweg ist sehr lang und gefahrvoll. Was, wenn Samuels Rollstuhl auf einmal im Schlamm des Flusses stecken bleibt oder Carlitos Pferd ausrutscht? Die beschwerlichen Wege gehen diese Kinder gerne, denn es ist nicht alltäglich, dass sie eine Ausbildung bekommen. Mit viel Eigensinn und noch mehr Einfallsreichtum räumen sie Hindernisse aus dem Weg, überwinden Ängste und leben vor, dass es sich lohnt, sein Ziel zu erreichen.
So, 23.11. 12.00 Uhr – Odeon – mit Übersetzung in Gebärdensprache sowie dt.Untertiteln

DER KLEINE ZAPPELPHILIPP

Spielfilm, Niederlande 2012, Regie: Pascal Plisson, Darsteller: Coen van Overdam, Katja Herbers, Tjebbo Gerritsma, Rene Groothof, Länge: 83 Min., empfohlen ab 8

Niederländischer Film, der einen unverstellten Blick in die fantastievolle Welt eines hyperaktiven Jungen wirft und dabei zu einem anderen Umgang mit ADHS anregt.

Der siebenjährige Bram kann vieles, nur still sitzen kann er nicht. In seinem Erfindungsnotizbuch ist die Toilette auf Platz 85 und der Gameboy auf Platz 25. Als er in die erste Klasse kommt, fangen aber auch schnell die ersten Probleme an. Seine lebhafte Fantasie und die Hyperaktivität gefallen dem strengen Lehrer Fisch gar nicht. Nach einer Beschwerde aus der Schule fangen die Eltern an Brams Tagesablauf durchzustrukturieren. Doch anstatt Ruhe und Stabilität breiten sich erste Anzeichen von Frustration aus. Es geht sogar soweit, dass Bram überlegt, abzuhauen. Da passiert etwas Unerwartetes: Herr Fisch hat sich ein Bein gebrochen und ist von der Schule freigestellt. Wird der neue Lehrer mit Brams Konzentrationsschwäche umgehen können?
Mi, 26.11. 16.00 Uhr – Odeon – mit Übersetzung in Gebärdensprache

FLUSSFAHRT MIT HUHN

Spielfilm, Deutschland 1983, Regie: Arend Agthe, Darsteller: Julia Martinek, David Hoppe, Fedor Hoppe, Uwe Müller, Hans Beerhenke Länge: 106 Min. empfohlen ab 8

Spannender Abenteuerfilm über eine Reise, die alle Beteiligten zusammenschweißt.

Johanna verbringt während der Urlaubsreise ihrer Eltern die Ferien bei ihrem Opa und ihrem Cousin Robert. Ihr ist zuerst alles noch fremd, aber besonders wundert sie sich über das seltsame Verhalten ihres Cousins. Auf ihr Drängen hin weiht Robert sie in seinen Plan ein, mit Opas Boot einen ‚geheimen’ Zugang zum Meer zu erkunden. In der Nacht brechen sie mit Harald und dessen kleinem Bruder Alex auf und fahren die Weser flussabwärts. Ebenfalls mit von der Partie ist ein braunes Huhn aus Großvaters Stall, das Johanna noch schnell gefangen hat. Als Opa am nächsten Tag entsetzt die Nachricht der Kinder liest, nimmt er mit dem Boot der Nachbarn sofort die Verfolgung der ihm anbefohlenen Schützlinge auf. Es beginnt eine große Abenteuer- und Verfolgungsjagd, in der die Kinder mit allen Tricks versuchen, ihren Opa abzuhängen.

 

Do, 27.11. 16.30 Uhr – Filmhaus – mit Übersetzung in Gebärdensprache

GOLD – DU KANNST MEHR ALS ZU DENKST

Dokumentarfilm, Deutschland 2013, Regie: Michael Hammon, Länge: 105 Min., empfohlen ab 12

Dokumentarfilm über die Kraft, das Schicksal zu meistern.

In seinem Dokumentarfilm porträtiert der Regisseur und Kameramann Michael Hammon drei Spitzensportler aus verschiedenen Kontinenten während ihrer Vorbereitung auf die Paralympics: Herny Wanyoike, einen blinden Marathonläufer aus Kenia, Kurt Fearnley, einen australischen Rennrollstuhlfahrer und die querschnittsgelähmte deutsche Schwimmerin Kirsten Bruhn. Dabei gelingen ihm berührende und überraschende Einblicke in das Leben dieser Menschen, die ihr Schicksal mit Mut, Humor und Kraft meistern.

 

Di, 25.11. 16.00 Uhr – Filmhaus – mit Übersetzung in Gebärdensprache

RONJA RÄUBERTOCHTER

Spielfilm, Schweden/Norwegen 1984, Regie: Tage Danielsson, Darsteller: Hanna Zetterberg, Dan Hafström, Per Oscarsson, Lena Nyman, Länge: 126 Min., empfohlen ab 9

Die starke Ronja in Astrid Lindgrens romantischer Räubergeschichte voller Wildheit und Witz beschert zwei zauberhafte Kinostunden.

In einer Gewitternacht geboren ist Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns, zu einer mutigen, neugierigen 11-Jährigen herangewachsen. Gerne erforscht sie den Mattiswald rund um den Räuberberg mit seinen Scharen an geheimnisvollen Wesen: Geister, Graugnome oder Rumpelwichte. Eines Tages begegnet sie auf einem ihrer Streifzüge Birke, dem gleichaltrigen Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka. Die Freundschaft, die zwischen den beiden Kindern entsteht, ist den beiden Räubersippen natürlich ein Dorn im Auge und Hauptmann Mattis ist sogar so wütend darüber, dass er Ronja verstößt. Wird am Ende die Freundschaft der Kinder die Erbfeindschaft der beiden Familien überwinden?

 

Mo, 24.11. 14.15 Uhr – Filmhaus – mit Untertiteln in leichter Sprache

Di, 25.11. 09:00 Uhr – Filmhaus – mit Untertiteln in leichter Sprache

Do, 27.11. 10.30 Uhr – Filmhaus – mit Untertiteln in leichter Sprache

REUE

Spielfilm, Niederlande 2013, Regie: Dave Schram, Darsteller: Robin Boissevain, Stefan Collier, Dorus Witte, Länge: 90 Min., empfohlen ab 12

Hervorragender Jugendfilm zum Thema Mobbing.

Anfangs sind es nur kleine Sticheleien, die Jochem ertragen muss – im Sportunterricht, in den Pausen. Jochem ist neu in der Klasse, etwas übergewichtig und vor allem schüchtern. Er kann sich nicht wehren. Erst recht nicht, als die Übergriffe von Sanne und ihrer Gang immer gemeiner werden. Sanne schreckt noch nicht einmal davor zurück, Jochem zu schlagen und zu erpressen. Die anderen in der Klasse wollen von all dem nichts wissen. Nur David und Vera versuchen, etwas gegen das Mobbing zu unternehmen. Doch die drohende Katastrophe können auch sie nicht aufhalten.

Fr, 28.11. 10.15 Uhr – Cinenova – Originalfassung mit deutschen Untertiteln

SITTING NEXT TO ZOE

Spielfilm, Schweiz 2013, Regie: Ivana Lalović, Darsteller: Lea Bloch, Siir Eloglu, Runa Greiner, Charlie Gustafsson, Länge: 88 Min., empfohlen ab 14

Zwischen den Stühlen: Eindringlich gespielter Coming-of-Age-Film, indem zwei Freundinnen vor eine schwere Entscheidung gestellt werden – Freundschaft oder erste Liebe?

Die beiden 15-Jährigen Zoe und Asal sind beste Freundinnen und verbringen die letzten gemeinsamen Sommerferien, bevor der Ernst des Lebens beginnt. Deshalb nehmen sie sich vor, gemeinsam die nächsten Wochen umso mehr zu genießen. Asal möchte endlich etwas an ihrer völligen Unerfahrenheit mit Jungs ändern. Der Schwede Kai, der den Sommer bei seinem Onkel in der Schweiz verbringt, gefällt ihr auf Anhieb und beim Campen am See kommen sich die beiden näher. Doch Kai scheint auch Zoe zu mögen, was ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.

 

Di, 25.11. 10.15 Uhr – Cinenova – Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Do, 27.11. 10.00 Uhr – Cinenova – Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Do, 27.11. 15.00 Uhr – Metropolis – Originalfassung mit deutschen Untertiteln

DOKUMENTARFILME FÜR KINDER II

präsentiert von der Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW

SCHWEBEN WIE SCHMETTERLINGE,

STECHEN WIE BIENEN

Deutschland 2013, Regie: Jana Bürgerlin, Länge: 62 Min., empfohlen ab 10

Teilnahme u.a. an den Festivals in Hof und am Goldenen Spatz

Alles beginnt immer früher – Freundschaft, Streit, Periode, erste Liebe, Sex und vor allem Träume. Sechs Mädchen im Alter von 12 Jahren aus drei unterschiedlichen Milieus lassen uns einen Sommer lang in ihre Welt eintauchen. Ein Film über den Abschied von der Kindheit.

 

Fr, 28.11. 16.00 Uhr – Filmhaus – mit Übersetzung in Gebärdensprache

VOM FISCHER UND SEINER FRAU

Spielfilm, Deutschland 2013, Regie: Christian Theede, Darsteller: Fabian Busch, Katharina Schüttler, Peter-Heinrich Brix, Rudolf Kowalski, Länge: 60 Min., empfohlen ab 6

Neuverfilmung des Märchens der Gebrüder Grimm.

Der Fischer Hein und seine Frau Ilsebill leben arm, aber glücklich in einem alten Pott am Meer. Eines Tages zieht Hein einen Butt an Land. Der Butt kann sprechen und er behauptet, ein verwunschener Prinz zu sein und bittet Hein inständig, ihn wieder zurück ins Meer zu werfen, was der gutmütige Fischer auch tut. Als er seiner Frau Ilsebill davon erzählt, hält sie ihn für verrückt, dass er sich nichts von dem Butt gewünscht hat. Sie hat genug Wünsche und schickt ihren Mann zurück ans Meer, um dem Butt ihren Wunsch zu überbringen. Tatsächlich geht der Wunsch sofort in Erfüllung. Doch Ilsebill wird gierig nach Macht und Reichtum. Hein muss wieder und wieder zum Butt. „Das geht nicht gut“, denkt er bei sich.

 

Zu Gast: Drehbuchautor Matthias Bongarts

 

So, 30.11. 15.00 Uhr – Odeon – Abschlussfilm mit Übersetzung in Gebärdensprache

 

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